FKK ist eine bauliche Struktur und dessen umgebener Stadtraum. Der interdisziplinäre Geist der körperbasierten Künste fordert eine polyvalente Gebäudetypologie. In diversen Raumkonstellationen wird die Entwicklung und Präsentation von körperbasierten Künsten, das heißt zeitgenössischer Tanz, performativer Kunst und artverwandte interdisziplinär synthetisierte Künste ermöglicht. Als Oppositiv zu monofunktionalen Kulturgebäuden stellt dieser Ort antizentrisch Bühnen und Ausstellungsflächen zur Verfügung, um kuratiertes Programm sowie unkuratierte (spontane) Ereignisse zu ermöglichen. Diese bisher undefinierte Typologie zeichnet sich mit dem inhärenten Drang aus, Künstler_Innen und Besucher_Innen gemeinsam als Akteur_Innen zu betrachten und in den Außenraum vorzudringen. Diese Bewegung manifestiert sich im Entwurf und vereint die angestrebte (neue) Zugänglichkeit zeitgenössischer Kunst mit dem alltäglichen Element des städtischen Wegesystems.
Das BeHaLa-Areal, ein ehemaliges Hafengelände in Berlin Kreuzberg, wird durch einen beginnenden Transformationsprozess zu einem wiederbelebten Stadtquartier. Die südlichen Bestandsstrukturen bleiben erhalten und werden modifiziert, währen die restlichen Gebäude rückgebaut und neu zusammengesetzt werden. In einer ersten Zeitschicht entsteht ein Biotop-Garten. In einer zukünftigen Zeitschicht ermöglicht der geheilte Industrieboden ein erneutes Bewohnen des Geländes, was von Beginn an in die Gartenplanung integriert wird.Jahr: 2024
Ort: Berlin Kreuzberg
M.A. Abschlussarbeit, Akademie der Bildenden Künste Stuttgart
Eine Photographische Graphische untersuchung europäischer Kulturinstitutionen der Körperbasierten Künste. Die Studie untersucht die Beziehung zwischen gebauten Strukturen, städtischem Raum und deren Dazwischen.
Jahr: 2024
Ort: Stockholm, London, Paris, Barcelona
Museumsbauten sind Festungen der Kultur - eine über Jahrzehnte entwickelte Typologie. Eines haben die Bauten des Kunstareals in München gemeinsam: Sie verbergen ihren Inhalt hinter oftmals fensterlosen Wänden. Als Fallbeispiel soll die Glyptothek dienen, welche 1816-1830 nach Plänen von Leo v. Klenze für die Sammlung antiker Skulpturen errichtet wurde. Die in sich gekehrte Struktur weist Ausstellungs-Enfiladen auf, die als quadratischer Rundgang um einen zentralen Innenhof angeordnet sind. Der Pavillon der Skulptur ist eine Konterthese: Eine offene und unhierarchische Konstellation, welche die Raumabfolgen der Glyptothek neu strukturiert. Dies geschieht durch drei Operationenen: Mithilfe von Verdrehung und Refragmentierung werden die Enfiladen des Originals zu Raumfolgen ohne Zentrum konfiguriert. Die konkrete Form wird dabei von den Bäumen definiert, die sich auf dem Grundstück befinden. Die entstehenden Zwischenräume werden mit Säulenhallen aufgefüllt, welche sich aus der dritten Operation herleiten: die Neuinterpretation des Portikus, welches, historisch betrachet, Eingänge mithilfe von erhöhten Säulenreihen kennzeichnete. Da der Pavillon keine Richtung aufweist, beschreiben die Säulenhallen alle Bereiche als Eingang. Die neue Struktur ist unmittelbar neben der Glyptothek am Königsplatz verortet. Sie ist ein öffentlicher und überdachter Bereich des Parks mit einem Perimeter von 64mx64m (8m-Raster), welcher mit roten Vorhängen eingegrenzt wird. Diese sind je nach Kuration frei über die gesamte Länge des Pavillons verteilbar. Im/auf/um den Pavillon werden zeitgenössische Skulpturen und verwandte, interdisziplinäre Kunstwerke gezeigt. Dafür bietet die heterogene Gabäudestruktur schwellenlose Raumzusammenhänge unterschiedlicher Intimitäts- und Belichtungskonstellationen.
Jahr: 2024
Ort: München
Museumsbauten sind Festungen der Kultur - eine über Jahrzehnte entwickelte Typologie. Eines haben die Bauten des Kunstareals in München gemeinsam: Sie verbergen ihren Inhalt hinter oftmals fensterlosen Wänden. Als Fallbeispiel soll die Glyptothek dienen, welche 1816-1830 nach Plänen von Leo v. Klenze für die Sammlung antiker Skulpturen errichtet wurde. Die in sich gekehrte Struktur weist Ausstellungs-Enfiladen auf, die als quadratischer Rundgang um einen zentralen Innenhof angeordnet sind. Der Pavillon der Skulptur ist eine Konterthese: Eine offene und unhierarchische Konstellation, welche die Raumabfolgen der Glyptothek neu strukturiert. Dies geschieht durch drei Operationenen: Mithilfe von Verdrehung und Refragmentierung werden die Enfiladen des Originals zu Raumfolgen ohne Zentrum konfiguriert. Die konkrete Form wird dabei von den Bäumen definiert, die sich auf dem Grundstück befinden. Die entstehenden Zwischenräume werden mit Säulenhallen aufgefüllt, welche sich aus der dritten Operation herleiten: die Neuinterpretation des Portikus, welches, historisch betrachet, Eingänge mithilfe von erhöhten Säulenreihen kennzeichnete. Da der Pavillon keine Richtung aufweist, beschreiben die Säulenhallen alle Bereiche als Eingang. Die neue Struktur ist unmittelbar neben der Glyptothek am Königsplatz verortet. Sie ist ein öffentlicher und überdachter Bereich des Parks mit einem Perimeter von 64mx64m (8m-Raster), welcher mit roten Vorhängen eingegrenzt wird. Diese sind je nach Kuration frei über die gesamte Länge des Pavillons verteilbar. Im/auf/um den Pavillon werden zeitgenössische Skulpturen und verwandte, interdisziplinäre Kunstwerke gezeigt. Dafür bietet die heterogene Gabäudestruktur schwellenlose Raumzusammenhänge unterschiedlicher Intimitäts- und Belichtungskonstellationen.
Jahr: 2024
Ort: München